Abstimmung: Welches Thema willst du beim 8. #EDchatDE diskutieren?

Spannende Themen stehen wieder zur Wahl und ab jetzt bis zum kommenden Montag, 18 Uhr könnt ihr wieder entscheiden, welches Thema in unseren Chat kommt.

Jede Stimme zählt!

 

(Zukunfts)Gedanken zum #EDchatDE No6

Der sechste #EDchatDE zum digitalen Workflow hatte für mich etwas Spannendes in sich. Meine (ersten) Gedanken dazu teile ich in diesem Gastbeitrag, den ich auch mit

  1. „Wider dem Tool-Wahn“ betiteln hätte können oder auch
  2. „I hate lists“ ;-).

Habe ich aber nicht gemacht, weil ich sowohl Tools wichtig finde als auch Listen und nicht missverstanden werden will.

Besonders wurde dieser Chat für mich nicht allein nur durch die Möglichkeit ein Badge zu erwerben oder mich dagegen zu entscheiden – dafür Dankeschön und das Thema ist auf jeden Fall auch einen Beitrag wert! – sondern weil die Herren Moderatoren die F5/Q5 an die Community gestellt haben „Was haltet ihr davon, wenn wir eine Tool-Database anlegen? Wer macht es und wie? #EdChatDE (AS)„. Wie man anhand der Antworttweetzahlen (mit 43 direkten A5-Tweets die höchste Antwortrate an diesem Abend) sehen kann, wurde diese Frage von den Teilgebern auch aktiv bezwitschert. Allerdings schienen doch einige von der Idee einer Tool-Database nicht überzeugt zu sein, ganz abgesehen von der noch ungeklärten technischen Umsetzung (GoogleDoc oder doch lieber ganz anders?).

Ich finde die Frage besonders, weil sie der Ausgangspunkt eines größeren kollaborativen online-Lern-Projektes sein könnte (ist?) – ganz ohne MOOC zu sein!

Exkurs

Beim weiteren Nachdenken über die Frage musste ich an Erzählungen von einer Kollegin aus Norwegen denken. Die Norweger haben z.B. eine zentrale Hompage zu elearning, Bildung und Kompetenzen mit mittlerweile fast 10.000 Mitgliedern. Dort wird zentral eifrig gesammelt und geteilt, was die LehreR, PädagogeN, ForscheR und weitere eLearning-Interessierte ausprobieren, beschäftigt, und vorwärts bringt. Und obwohl vmtl von den Mitgliedern niemand auf diese zentrale Sammel- und Austauschstelle verzichten möchte, so ist sie doch für die persönliche Lehrentwicklung nicht vollkommen ausreichend. So stellten einige Norwegische Lehrer einfach fest, dass sie noch kein systematisches/professionelles Prozedere haben, um aus ihrem eigenen Unterricht Elementares herauszuziehen und auf die Weiterentwicklung ihrer eigenen (und anderer) Unterrichtsqualität mit digitalen Medien  anzuwenden. Diese LuL scheinen mittlerweile ihren Fokus nicht nur auf verschiedene Tools sondern auch auf eine übergreifende Methode für ihre Unterrichtsentwicklung zu richten. Bei Methode muss ich dann an digitalen WorkFLOW denken. So ein WorkFLOW ist schließlich eine Kombi aus Tools und Methode.

Ich muss aber auch an  Baron Münchhausen denken. In einer seiner Geschichten beschreibt er, wie er sich selbst samt seinem Pferd am eigenen Schopf aus dem Sumpf zieht. Für mich ein kunstvoll verpacktes Bild dafür, wie man z.B. durch Selbstreflexion aus seinem eigenen Tun lernen kann.

Nebeninfo: Unter dem englischen Begriff Bootstrapping gibt es einige Wissenschaften, die für ihren Bereich Methoden formalisiert oder beschrieben haben.

Perpektiven

Was hat das alles mit der Tool-Database zu tun? Nun, mit diesen Gedanken im Hintergrund frage ich mich, wie hilfreich eine TOOL-Database (also eine Art Tool-Liste mit hinterlegten Links) ist und ob es nicht auch anders ginge. Wenn man die Perspektive ein wenig verändert, würde man z.B. nicht die Tools als Ausgangspunkt nehmen sondern etwas anderes. Man könnte sich überlegen, ob man z.B. nach „Kategorien im Workflow“ einteilt. Etwa in

  • Kommunikation mit Kollegen/Eltern/SuS etc
  • Unterrichtsplanung
  • Unterricht (mit Unterkategorien) / Lernprozesse
  • Nachbereitung
  • Beurteilung
  • Feedback
  • usw. (so ähnlich oder ganz anders)

Ob und wie sinnvoll die genannten Kategorien sind, darüber müsste man eben diskutieren. Momentan habe ich nur so ein Gefühl, dass es vielleicht hilfreich sein könnte, eine Aufgabe/Tätigkeit als Startpunkt zu nehmen anstatt ein Tool. Schließlich kann ich mit ein und dem selben Tool oft verschiedene Dinge tun. So ist das digital erweiterte Notizbuch EVERNOTE ja ein Allrounder. Während ich es derzeit meist nur noch zu Mitschriften nutze, habe ich es mit Kolleginnen schon als kollaboratives getting-things-done Tool benutzt (und darauf sind wir echt stolz :-)). Andere wiederum nutzen es zur Unterrichtsvorbereitung oder auch -dokumentation. Interessant wäre bei einer Toolliste natürlich eine Metainformation über ein Tool zu erhalten à la

  • „Evernote kann für Planung, Doku, Nachbereitung und Organisation so und so genutzt werden“, während es bei
  • „Dropbox kann als geteilter Materialienspeicher genutzt werden“ heißt (oder so ähnlich oder ganz anders).

Die Tools in so einen Rahmen zu verpacken ist vielleicht auch für bisher nicht so digital-affine LuL interessanter als eine Liste mit (noch nichts sagenden) Tool-Namen zu erhalten. So könnte man z.B. folgenden verlinkten Beitrag in „Beurteilung > Notenverwaltung“ (mit Excel) eingepflegen. Zudem könnten auch Beiträge gesammelt werden, die ganz analog ausgeführt werden. So hat @lammatini z.B. gerade diese Woche eine schöne Möglichkeit beschrieben, wie sie durch analoge Portfolioarbeit das Feedback an und die Selbstreflexion bei SuS verändert. So eine Beschreibung könnte in eine Kategorie „Unterricht > Feedback“ platziert werden mit Hinweis „analog“ (oder so ähnlich oder ganz anders).

Die technische Umsetzung?

Vielleicht ein Blog oder auch Wiki oder ein springpad oder doch besser ein visueller organisierendes Tool? Vielleicht müsste man sich erst noch mehr Gedanken über die Struktur und das Benutzen der Inhalte machen, bevor man sich auf ein Tool festlegt?

Falls jemand die „F9: „Hausaufgabe“ (freiwillig!): Veröffentliche im Lauf der Woche eine Vorstellung deines Lieblingstools (Blog, Podcast, Video…) #edchatde (AS/TL)“ macht oder schon vor langer Zeit gemacht hat, kann er/sie ja mal schauen, in welche „Tätigkeitskategorie“ im Workflow man die Toolvorstellung stecken könnte bzw. in welche er/sie ohnehin schon platziert hat.

Danke an die Diskussion im #EDchatDE, die mich zu diesen Überlegungen gebracht hat. Vielleicht finden das Thema auch andere spannend?

Rezept für den #EDchatDE-Kurzüberblick

Ich wurde gefragt, mit welchem Tool ich die Daten und Graphiken für den #EDchatDE-Kurzüberblick erstelle. Um nicht nur der Fragenden ein Tool zu nennen, sondern für alle den Workflow anzudeuten, beschreibe ich hier als Gastbloggerin mein Rezept.

Über den Kurzüberblick

Der Kurzüberblick zum #EDchatDE gehört zu den leichtverträglichen Speisen und eignet sich besonders gut als Zwischenmahlzeit. Risiken und Nebenwirkungen sind (noch) nicht bekannt. Bei größerem Hunger unbedingt auf die Tweetprotokolle von @frandevol zurückgreifen. Denn während Christiane Schicke aka @frandevol mit der Erstellung der Tweetprotokolle hilft, den #EDchatDE grundlegend zu dokumentieren (#genial), versuche ich mit dem Kurzüberblick ein Dokument zu schaffen, welches erlaubt eine (verpasste) #EDchatDE-Sitzung im Schnelldurchlauf nachvollziehen zu können. Zudem interessiert mich, die Entwicklung des #EDchatDEs mithilfe von Metadaten (z.B. Teilgeberzahlen) mitzuverfolgen. Den Wechsel zwischen „mittendrin statt nur dabei“ und Vogelperspektive finde ich überaus reizvoll. Jetzt aber zum Wesentlichen.

Die Zubereitung

  1. Üppig smore verwenden.
  2. Unter ständigem Rühren hashtracking dazu geben.
  3. Ungefähr ein Dutzend Screenshots unterheben.
  4. Mit etwas infogr.am abschmecken.
  5. Das Extrakt in einem Tweet hübsch anrichten und
  6. mit anderen teilen und schmecken lassen. Fertig.

Die Entwicklung

Das Rezept entwickelte sich über 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 Schritte hinweg und kann sicherlich noch veredelt sowie abgewandelt werden.

Über die Zutaten

  • Smore – ein Tool zum Erstellen für online-Flyer – ist für Einsteiger kostenlos (funktional natürlich begrenzt), bietet aber für Lehrende eine vergünstigte Version. Ob alternativ auch glogster geht, habe ich noch nicht ausprobiert (kommt vielleicht noch, kostet anscheinend aber von Beginn an).
  • Hashtracking – ein Tool für die Metadaten von Twitter-Hashtags – bietet für einen Hashtag ebenfalls ein kostenloses Angebot. Wer mehr #s verfolgen will, muss jedoch deutlich in die Tasche greifen.
  • infogr.am – ein Tool zum erstellen von Diagrammen – bietet ebenfalls eine kostenlose Version an. Wer insbesondere bei der Sharing-Funktion mehr Möglichkeiten haben möchte, muss ebenfalls in die Tasche greifen.

Smore und infogr.am sind feine, leicht zu bedienende Tools, die sicherlich auch Schüler schnell beherrschen. Leider kann man nicht kollaborativ an ihnen arbeiten, aber die entstandenen Produkte könnten dafür leicht in einem ePortfolio (z.B. Mahara) oder aber in einem Wiki oder Blog gesammelt werden.

Abstimmung: Welches Thema willst du beim 7. #EDchatDE diskutieren?

@HerrLarbig bringt es in seiner Mail an mich auf den Punkt: „Wie schnell doch die Zeit vergeht. Hier sind schon die Vorschläge für die Abstimmung zum nächsten EdChatDe“ und schickt mir in bewährter Weise die gesammelten und treffend formulierten Vorschläge. Und euer @Tastenspieler packt das Ganze in einen Poll. #teamwork #flow #kollaboration #edchatde

Also los! Abstimmen!

#EDchatDE Nr. 6 Workflow: Ein Überblick von Gabriele Cierniak

Nach dem letzten #EDchatDE erreichte uns in den frühen Morgenstunden des 16. Oktobers 2013 folgender Tweet von @gcierniak :

gcierniak

Hinter dem Link verbarg sich ein „Smore-Plakat“ mit einer tollen Auswertung des Chats zum Thema „Tipps und Tricks zum digitalen Workflow“

Smore: #EDchatDE6

Smore: #EDchatDE6

Ein Klick auf das Bild, und du wirst direkt zum Plakat geleitet.

Das gesamte Tweetprotokoll zu unserem Chat hat wie seit Beginn @frandevol erstellt und man kann es hier nachlesen. Dort finden sich auch alle im Chat von uns gestellten Fragen.

Ganz besonders hat es uns gefreut, dass wir im Rahmen des Connected Educators Month #CE13 auch Badges für die Partizipation am #EDchatDE verleihen konnten und dass diese Möglichkeit auch in Anspruch genommen wurde.

Und last but not least haben wir wieder viel gelernt – dank Euch!

#lrn21 #edchatde #connected

PS: Wir freuen uns immer über Mithilfe, Gastbeiträge, Gebloggtes, etc.!

Earn a badge: #EDchatDE meets #CE13

Um was geht es?

Das Thema des vergangenen Chats war der CEM – Connected Educators Month. Dies hat uns dazu motiviert, den EDchatDE auf der Website der Connected Educators als Event zu listen.

Alle Veranstaltungen die dort offiziell gelistet sind bieten ihren Teilnehmern die Möglichkeit bei Partizipation eine Badge der ConnectedEducators.Org zu erhalten.

Dies gilt auch für den #EDchatDE!

Wie bekomme ich eine Badge?

Alle die am 15.10.13 beim EDchatDE mitmachen, senden uns bitte einen Tweet mit “ #edchatde-badge-request „. Wir senden euch dann per DM den badgecode. Dazu ist es unabdingbar, dass ihr uns (zumindest kurzfristig) folgt 😉 Danach könnt ihr uns ja wieder entfolgen 😦

Die Badge erhaltet ihr dann, indem ihr auf diesen Link klickt und dann oben rechts bei „Have a claim code“ den durch uns erhaltenen Code eingebt.

Die badge wird dann zugestellt und kann an euren Mozilla Backpack gesendet werden. Ihr habt noch keinen Backpack? Na, vielleicht eine gute Gelegenheit, euch einen anzulegen, denn bei vielen Kursen die ihr im Netz belegt bekommt ihr keine „Schulnoten“ oder Abschlusszeugnisse sondern Badges.

Und so sieht das dann aus:

#edchatde - #ce13

#edchatde – #ce13

Abstimmung: Welches Thema willst Du beim 6. #EDchatDE diskutieren?

Same procedure as…. every week?

Na, jedenfalls fast. Diese Woche stehen euch – entgegen der Gepflogenheiten der letzten Wochen – lediglich 4 Themen zur Auswahl. Dafür sind diese aber wieder sehr spannend, wie wir finden. Kollaborateur @HerrLarbig, der in jeder Woche eure Themenvorschläge sammelt, redaktionell überarbeitet und dann formuliert, hat auch heute wieder einen #gr8 #job gemacht 😉

Und Dank eines Tweetchats, der von @apfelweiss eingeleitet wurde, und dann @SuperRTL , @ArteTV und @ZDFinfo auf den Plan rief, ist auch ein echtes „Bildschirm“- Entschuldigung – „Medien-Bildungsthema“ dabei… Aber seht selbst.

Und los: Voten!