“International networking and collaboration in education“ – #EDchatDE #118 Special 3/8/16 #HackTheClassroom

(Da es am 8.3.16 ein internationales Special gibt, findet ihr die deutsche Übersetzung und Fragen weiter unten.)EDchatDE-Special-HackTheClassroom

EDchatDE at the E2 – Educator Exchange 2016
 
#Edchat is a weekly Twitter conversation that any educator can join to discuss and learn about current teaching trends, how to integrate technology in the classroom, transform their own teaching, and connect with inspiring educators worldwide.
 
#EDchatDE is the German version for teachers to exchange ideas with colleagues in Germany, Europe and all over the world, established by Torsten Larbig (@herrlarbig) and André Spang (@Tastenspieler) about two years ago. Both are teachers at German schools and have more than 10.000 followers on Twitter. The bilingual (German and English) #EDchatDE takes place every Tuesday from 8-9 pm and has about 60-100 participants. During the chat, 6 or 7 issues will be discussed by presenters for 10 minutes each and are shared on Twitter with the hashtag #EDchatDE.
 
This week #EDchatDE will be held at the Educator Exchange. On March 7th from 8-9 pm André Spang from Germany and participant at the E2, will host and discuss the topic „International networking and collaboration in education” from Budapest together with Torsten Larbig from Frankfurt in Germany.
To join our conversation, please use the hashtag #edchatDE in your Tweets. You can also add the Hashtag #HackTheClassroom if there are enough characters left 😉
Your Moderators André (@tastenspieler – live from Budapest E2) and Torsten (@HerrLarbig – live from Frankfurt) and your Translators Peter (@vilsrip – live from Amberg) and Ines (@seni_bl – live from Könnern).
During our Twitter discussion we will post the following questions:
8.05 pm
Q1 At #ISTP2016 at Berlin, @SchleicherOECD said: “Regular & institutionalised collaboration really matters.“ What do you say? #EDchatDE
8.10 pm
Q2 On twitterchats such as #EDchatDE, #edchat, #satchat, #aussieED, many educators are already connected. What are the next steps? #EDchatDE
8.15 pm
Q3: 300 educators meet in Budapest: What benefits does your country’s education receive from this?  #EDchatDE
8.20 pm
Q4: When companies organise teachers cons e.g. #HackTheClassroom, #excitingEDU etc.: chances, risks, side effects? #EDchatDE
8.25 pm
Q5: Reply to 3 tweets from different participants a) in the affirmative, b) critically, c) provocatively #EDchatDE
8.35 pm
Q6: How do you usually digitally network apart from congresses? Tool, solutions, examples. #EDchatDE
8.40 pm
Q7: What did you always want to ask foreign teachers? Ask now! #EDchatDE
8.45 pm
Q8: What other suggestions or questions do you have on “International networking and collaboration in education”? #EDchatDE #hacktheclassroom
8.55 pm
Q9: Considering it’s almost closing time: Could you suggest a topic for the next #EDchatDE
9.00 pm
We hope you enjoyed being part of #EDchatDE. See you next time on Tuesday, 03/15/2016, 8 to 9 pm CET / 2pmNYC #EDchatDE
————————————————————————–
In dieser Woche wird der #EDchatDE beim Educator Exchange abgehalten werden. Am 7. März wird André Spang, der am E2 teilnimmt, von 20 bis 21 das Thema „Internationale Vernetzung und Kollaboration in der Bildung“ von Budapest aus moderieren und diskutieren, zusammen mit Torsten Larbig, der seinen Teil von Frankfurt am Main aus übernimmt.
Um an unserer Unterhaltung teilzunehmen, benutzt bitte den Hashtag „#edchatDE“ in euren Tweets. Ihr könnt auch noch den Hashtag „HackTheClassroom“ hinzufügen, falls noch genügend Zeichen frei sind 😉
Eure Moderatoren André (@Tastenspieler – live aus Budapest von der  E2) und Torsten (@HerrLarbig – live aus Frankfurt) und eure Übersetzer Peter (@vilsrip – live aus Amberg) und Ines (@seni_bl – live aus Könnern).
Während der Twitter-Diskussion werden wir die folgenden Fragen posten:

20.05 Uhr / 6.05pm UTC / 2.05pm EST

F1 Beim #ISTP2016/Berlin sagte @SchleicherOECD: „Regelmäßige, Gewohnheit gewordene Kollaboration ist enorm wichtig.” Was sagst Du? #EDchatDE (AS)

 

20.10 Uhr / 6.10pm UTC / 2.10pm EST

F2 Twitterchats wie #EDchatDE, #edchat, #satchat, #aussieED … vernetzen schon heute viele Lehrer weltweit. Was sind die nächsten Schritte? (TL)

 

20.15 Uhr / 6.15pm UTC / 2.15pm EST

F3 300 Lehrende treffen sich in Budapest: Welchen Nutzen hat das für die Bildung in Deinem Land? #EDchatDE (AS)

 

20.20 Uhr / 6.20pm UTC / 2.20pm EST

F4 Wenn Wirtschaftsunternehmen Lehrerkongresse wie #besserlernen, #excitingEDU etc. organisieren: Chancen, Risiken, Nebenwirkungen? #EDchatDE (TL)

 

20.25 Uhr / 6.25pm UTC / 2.25pm EST

F5: Antworte auf 3 Tweets unterschiedlicher Teilgeberinnen a) zustimmend b) kritisch c) provozierend! #EDchatDE (AS)

 

20.35 Uhr / 6.35pm UTC / 2.35pm EST

F6 Wie vernetzt Du Dich digital, während des Jahres – ohne Kongress? Tools, Lösungsansätze, Beispiele.  #EDchatDE (TL)

 

20.40 Uhr / 6.40pm UTC / 2.40pm EST

F7. Was wolltest du Lehrer aus anderen Ländern schon immer einmal fragen? Frage es jetzt! #EDchatDE #hacktheclassroom (AS)

 

20.45 Uhr / 6.45pm UTC / 2.45pm EST

F8: Welche Anregungen, Fragen hast du sonst noch zum Thema „Internationale Vernetzung und Kollaboration in der Bildung“ #EDchatDE (TL)

 

20.55 Uhr / 6.55pm UTC / 2.55pm EST

F9: Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #EDchatDE (TL)

21.00 Uhr

Wir hoffen es hat dir gefallen und sagen “Tschüss” bis zum 119. #EDchatDE am Dienstag,15.03.2016 20-21 Uhr MEZ (TL/AS)

LogoNEZ_2015-Sep.-15

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Ein Gedanke zu ““International networking and collaboration in education“ – #EDchatDE #118 Special 3/8/16 #HackTheClassroom

  1. Da ich sehr voraussichtlich am Dienstag nicht beim #edchatde dabei sein kann (Euch allen viel Spaß und anregende Diskussion), möchte ich hier kurz Bezug auf
    F4 Wenn Wirtschaftsunternehmen Lehrerkongresse wie #besserlernen, #excitingEDU etc. organisieren: Chancen, Risiken, Nebenwirkungen?
    nehmen:
    Die westliche Frage, die sich mir stellt, ist diejenige, WARUM Wirtschaftsunternehmen überhaupt Lehrerkongresse und -fortbildungsangebote organisieren. Warum sie in Schulen auftreten direkt oder indirekt über eigens erstellte Unterrichtsmaterialien (meist mit Lehrern als Multiplikatoren. Also kurz: Warum sie lobbyistisch aktiv werden (https://www.lobbycontrol.de/wp-content/uploads/Lobbyismus_an_Schulen.pdf & https://lobbypedia.de/wiki/Lobbyismus_an_Schulen). Hervorgebracht wird sehr oft, dass die Wirtschaftsunternehmen ein Interesse an „guter Schule“ und „gutem Unterricht“ hätten, da sie ja letztlich die „Abnehmer“ seien und dann mit dem, was da aus der Schule komme „arbeiten“ müssten. Ein anderer Aspekt ist der, dass Unternehmen ein soziale Verantwortung hätten, die sie an dieser Stelle ausleben würden, wenn sie Schulen „fördern“.

    Zum ersten Argument: Schule und vor allem die allgemeinbindende Schule hat einen Bildungsauftrag – wie der Name schon sagt, soll dieser allgemein und nicht spezifisch sein. Der Bildungsauftrag soll also nicht spezifisch auf die Bedürfnisse eines Gesellschaftsbereiches wert legen – hier „die“ Wirtschaft. Es gilt also, zwischen „Bildung“ und „Ausbildung“ zu unterscheiden. Was Schule mindestens bis einschließlich der Schulpflicht (Klasse 9/10) leisten soll, ist die in ihr gebildeten Schule auf eine verantwortungsvolle Teilhabe an unserer demokratischen Gesellschaftsordnung vorzubereiten (auf mit verschiedene Arten und Bereichen). Danach folgt dann die „Ausbildung“ an der die Wirtschaftsunternehmen in Deutschland zurecht einen wesentlichen Anteil im Sinne des dualen Ausbildungsmodells haben. Ein Vordringen der Wirtschaftsunternehmen aus dem ihnen zu Recht mit zugestandenen Ausbildungsbereich, in dem sie die Auszubildenden auf die unmittelbare, spezifische Herausforderung/Bedarfe ihrer Branche bis hin zum einzelnen Unternehmen vorbereiten können/sollen/dürfen, in den allgemeinen Bildungsbereich der Schulen sorgt für eine tendenzielle bis tendenziöse Verschiebung/Neuausrichtung des unseres gesellschaftlichen Bildungsideals (Wurzeln im Humanismus und so auch in Schulgesetzen formuliert). Wenn Wirtschaftsunternehmen nun Einfluss auf Lehrer und/oder Schüler direkt nehmen, wird diese bewusste Trennung aufgehoben und schulische Bildung zunehmend an dem auszurichten versucht, „was gebraucht wird“.
    Hinzu kommt, dass Wirtschaft nicht der einzige Bereich ist, für den Allgemeinbildung die Grundlage legen soll. Wir wollen auch, dass aus unseren Schulen zukünftige Künstler, Musiker, Akademiker, Philosophen, Gewerkschafter, Gesellschaftskritiker usw. hervorgehen. Wer also schreit, alle Schüler sollen wirtschaftsorientierter, ökonomischer gebildet werden, müsste zugleich den Ruf in sehr viele andere Richtungen erheben. Und bevor wir die Schule mit den Herausforderungen einer Vielzahl gesellschaftlicher Bereiche überfrachten, bin ich eher beim humanistischen, allgemeinbindenden Konzept, auf das dann Ausbildung, Studium, berufliche Selbständigkeit aufsetzen können.

    Zum zwoten Argument der gesellschaftlichen Verantwortung: Unsere Schulen werden zu recht (auch aus den oben genanten Überlegungen heraus) von Gesellschaft getragen und finanziert – in den allermeisten Fällen ist das der Staat. Dieser finanziert sich über Steuern, wobei aufgrund demokratischer Vertreter und transparenter Entscheidungen die Staatseinnahmen verteilt werden. Alle 4/5 Jahre hat dann die Bevölkerung die Möglichkeit über Wahlen die Schwerpunktsetzung mitzugestalten bzw. den legitimierten Verantwortungsträgern seinen „Willen“ kundzutun. Zugleich kontrollieren Gesetze und Gerichte im verbleibenden Zeitraum die vereinbarten „Spielregeln“ und Verteilstrategien. Wem das nicht gefällt, kann anders Wählen und/oder klagen. Wenn nun Unternehmen hingehen (welche in feinster Weise legitimiert sind) und mit ihrer Finanzkraft im Bildungsbereich aktiv werden, hinterlassen sie das beschriebene Gesellschaftsmodell. Dies bezeichnet man als „Lobbyismus in Schule“, da einzig versucht wird, Einfluss zu nehmen (Microsoft wird nicht für Technik einsetzen, McDonalds bei Ernährung, private Krankenkassen im Sportunterricht). Eine Kontrolle wird sehr schwer und das Recht des (Finanz)Stärkeren wird entgegen dem Solidarprinzip vorangetrieben. Wenn Wirtschaftsunternehmen also unabhängig von ihren ökonomischen Einzelinteressen (ihnen das zu Gute zu halten, fällt bei Beobachtung der praktischen Ausprägung wirtschaftlicher Eingriffe in Schulen schwer, aber sei es drum) Schule und Bildung als solche verbessern/unterstützen wollen, können/sollen sie doch einfach mehr Steuern zahlen. Sie könnten das Geld auch den Bildungsministerien und/oder Schulämtern zweckungebunden „Sponsoren“/spenden und diesen vollkommen frei überlassen, damit das chronisch unterfinanzierte Bildungswesen (was letztlich das Einfallstor für Lobbyismus ist) zu stärken. So könnte dann das Steuergeld von Microsoft genommen werden und zu Teilen in Fortbildungsangebote für Lehrer, zugleich Computerausstattung in einem Schulbezirk und neue Basketbälle an einer Schule investiert werden (transparent, demokratisch legitimiert und kontrollierbar). Das Unternehmen dürfte die zweckungebundene Förderung doch gerne auf seiner Homepage zur Beruhigung seines sozialen Gewissens erwähnen.
    Wenn es dem Unternehmen dann aber darum geht mit Hilfe „edler Spenden“ die Nähe zu politischen Entscheidungsträgern zu suchen, um hier Einfluss zu Gunsten des eigenen Unternehmens oder der Branche in schulfremden Bereichen zu erreichen (Amazon schreibt z.B. Lesewettbewerbe an Schulen aus, um dadurch einen Fuß zu örtlichen Politikern zu bekommen auf den dazugehörigen Preisverleihungen, um dort dann wieder für ihr neues Werk oder die anstehende Entlassungswelle gute Stimmung zu machen) , dann müsse sie sich nicht wundern, wenn man sie des Lobbyismus bezichtigt. Denn dann ist es nicht so weit her mit dem angeblich sozialen, gesellschaftlichen Gewissen – losgelöst von wirtschaftlichen Eigeninteressen.

    Ich frage also: WARUM wollen Wirtschaftsunternehmen in den allgemeinbildenden Schulsektor? Und WARUM wählen sie ausgerechnet den Weg über direkte Lehrerfortbildung, Lehrermultiplikatoren, eigene (laut Verbraucherzentrale und wissenschaftlicher Studien von Prof. Matthes als mehrheitlich mangelhaft untersuchte) Unterrichtsmaterialien, Wettbewerbe und sogar eigene Unterrichtsfächer/-kurse (wie bspw. NFTE-Wahlpflichtangebote des als lobbyistisch kritisierten Network for Teaching Entrepreneurship e.V. mit seinen fragwürdigen Strategien hinter denen sich dann wieder Wirtschaftsunternehmen verbergen – als Verein/Stiftung „getarnt“)?

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